BCT-Touristik

Nepal Studienreisen

Nepal Intensiv
Studienreise inkl. Mustang-Trekking

Reise

Erleben Sie auf dieser Reise im Kathmandu-Tal die Stupas als Zeugen des buddhistischen Glaubens, die Tempel & Verbrennungsstätten der Hindus, die ehemaligen Königs- und Adelspaläste und eine lebendige Göttin.

Auf dem Rücken von Elefanten & mit Jeeps erkunden Sie die Tierwelt des berühmten Chitwan Nationalparks, bevor die Reise Sie zum Geburtsort Buddhas führt. In Pokhara bestaunen Sie das Annapurnamasiv und lernen bei einer leichten Wanderung die ursprünglichen Dörfer Nepals kennen.

Im Anschluss heißt es die Wanderschuhe anziehen, denn wir wollen mit Ihnen in das sagenumwobene Königreich Mustang (Lo Mathang) trekken. Das Königreich liegt sehr abgelegen im Norden des Landes, und bis vor wenigen Jahren war Fremden der Zutritt gänzlich versagt. Erleben Sie bei diesem Trekking die karge aber doch abwechslungsreiche Berglandschaft, treffen Sie auf freundliche Bergbewohner und trinken Sie – mit etwas Glück – einen heißen Tee mit dem König von Mustang.

Nepal und das Königreich Mustang warten auf Sie!

Trekking in Mustang:Unser Wanderprogramm der Mustang Reise ist so geplant, das jeder in guter gesundheitlicher Verfassung es problemlos bewältigen kann. Im Gegensatz zu anderen Anbietern wandern wir maximal 5 Stunden am Tag. Das lässt uns ausreichend Zeit für kleine Pausen zum Bewundern der Landschaft und zum Verschnaufen.

Mustang Reisen in Nepal Trekking Banner

Reiseroute

Karte Mustang Reise + Mustang Studienreise

Programm
Nepal Reise Intensiv
Nepal Studienreise inkl. Mustang-Trekking

1. Tag: Zum Himalaya

Flug von Frankfurt via Arabische Halbinsel nach Kathmandu, wo Sie am nächsten Tag ankommen.

2. Tag: Ankunft Nepal

Ankunft in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Nach dem Transfer zum Hotel unternehmen wir erste Erkundungen in Kathmandu.

3. Tag: Lebende Göttin Kumari

Kathmandu lernen Sie auf einer Stadtrundfahrt und einem Rundgang besser kennen. Sie besuchen u.a. die Hölzernen Paläste und Pagoden am Durbar Square. Die lebende jungfräuliche Göttin Kumari und der Tempel von Swayambhunath bilden die Höhepunkte des heutigen Tages.

4. Tag: Katmandu-Tal, Heimat dreier Königreiche

Aus dem Reich des Malla Königs Yakshamalla entstanden durch Erbteilung 1482 drei selbstständige Königreiche, die bis 1768 nebeneinander existierten. Sie besuchen heute Patan, die älteste der Königsstädte im Kathmandu-Tal.

Am Ende des Tages sehen sie Bodnath mit seiner riesigen Stupa-Anlage, neben Swayambhunath das wichtigste buddhistische Heiligtum in Nepal.

5. Tag: Königsstadt Bhaktapur

Fakultativ können Sie heute an einem einmaligen Erlebnis teilnehmen: einem Rundflug entlang des Himalayagebirges zu seinen schönsten Gipfeln und Höhen. Der Mount Everest und seine 8000er Nachbargebirge erwarten Sie.

Nachmittags besuchen Sie Bhadgaon (Bhaktapur), die dritte der Königsstädte mit ihrem Tempel- und Palastkomplex und dem Goldenen Tor.

Bhaktapur ist noch nahezu autofrei und die Veränderungen, die das 21 Jhd. mit sich bringt, haben hier noch nicht zugeschlagen. So bietet Bhaktapur noch heute das Bild einer intakten mittelalterlichen Stadt. Sie wurde im Rahmen eines deutsch-nepalesischen Stadtsanierungsprojekts restauriert, nachdem sie von der Zentralregierung lange sehr vernachlässigt wurde. Heute gilt es als eines der schönsten Städtchen der Welt. Die Stadt ist in zwei Gebiete aufgeteilt: eine Ober- und eine Unterstadt, die bei bestimmten Festen in rituellen Kämpfen aufeinander prallen.

6. Tag: Chitwan Nationalpark

Morgens fahren Sie zum Royal Chitwan National Park. Das Reservat ist Schutzgebiet der seltenen Panzernashörner und der Königstiger.

Hoch auf dem Rücken eines Elefanten nehmen Sie Platz, um zusammen mit Ihrem Mahut die Waldlichtungen und üppigen Grassavannen des Nationalparks zu durchstreifen. Vorbei an Sal-Bäumen, durch meterhohes Savannengras gehen Sie auf die Pirsch nach dem nepalesischen Rhinozeros.

7. Tag Auf den Spuren der Panzernashörner

Am heutigen Tag erkunden Sie bei verschiedenen Dschungelaktivitäten die verschiedenen Bereiche des Nationalparks.

Sie unternehmen einen Bootsausflug auf dem Narayan-Fluss, dem Lebensraum von Süßwasserdelphinen und dem Garvial. Der Garvial ist ein fremdartig wirkendes Spitzschnabelkrokodil, dessen Jagdleidenschaft jedoch nur Fischen und anderen kleinen Lebewesen im Fluss gilt. Der Süßwasserdelphin, auch Gangesdelphin nach dem Fluss seiner ersten Entdeckung benannt, ist ein Nachkomme jener Urtiere, die vor mehr als 50 Millionen Jahren das Thetys-Meer belebten. Das urzeitliche Salzmeer ist durch den Zusammenprall der asiatischen Landmassen verschwunden, die Delphine konnten sich jedoch anpassen und in den Flüssen bis heute überleben.

Nach der Bootsfahrt folgt der Besuch einer Krokodilaufzuchtfarm, in der die vom Aussterben bedrohten Süßwasserkaimane aufgezogen und wieder ausgewildert werden. Am Nachmittag, Freizeit im Camp oder Teilnahme an einer Dschungelexkursion zu Fuß in Begleitung eines Wildhüters. Alternativ können Sie auch einen Ausflug zu einem Dorf der Tharus, den Ureinwohnern der Tiefebene, machen. Ein besonderes Charakteristikum der traditionellen Holzbauweise sind die sehr kleinen Fenster hoch unter dem Dach, um den bösen Geistern keinen Zutritt zu gewähren.

Königstiger

Nachts gehört der Nationalpark den Tigern, denn zu dieser Zeit gehen sie auf Beutezug. Einst war dieser fast drei Meter lange Tiger fast ausgestorben. Heute leben allein im Chitwan-Park wieder ungefähr 50 männliche und weibliche Exemplare. Sie sind absolute Einzelgänger und in ihren Quadratkilometer großen Territorien wird kein Eindringling geduldet. Kontakt mit Menschen gehen sie aus dem Weg, weswegen Sie sich keine Sorgen machen müssen, im hohen Dschungelgras plötzlich einem Tiger in die Augen zu blicken.

Im Gegensatz zum Königstiger trifft man den wilden Elefanten immer wieder in den Wäldern und Savannen an. Die zahmen Dickhäuter sind gutmütig und dulden nachsichtig die zappelnden Touristen auf ihren Rücken. Ein bisschen unangenehm und unruhig werden sie nur dann, wenn ihr ständiger Begleiter, ihr Mahut, verschwindet.

Das Panzernashorn

Der absolute Star der Tierwelt Nepals ist natürlich das Rhinozeros. Die Jagd auf sein Horn führte fast zur Ausrottung des Nashorns. Im Chitwan-Park gibt es inzwischen aber wieder einen Bestand von 460 Rhinozerossen. Die träge wirkenden Tiere können eine Geschwindigkeit von 45 Stundekilometer erlangen. Allerdings sind sie stark kurzsichtig, so dass sich Touristen den Nashörnern nähern können, ohne von ihnen bemerkt werden.

Das Volk der Tharu

Der Überlieferung nach, flüchtete dieser Volksstamm im 12. Jhd. vor den nach Indien eindringenden Moslems in dieses Gebiet. Bis in die jüngste Vergangenheit lebten die Tharus als Sammler, Jäger oder Fischer und waren weitgehend unbekannt. Der Stocktanz der Tharus ist eine echte Sehenswürdigkeit. Hierbei bilden die Männer des Stammes einen Kreis und schlagen ihre Stöcke aneinander. Über mehrere Generationen haben die Frauen der Tharus die Außenwände ihrer Häuser und ihre Verandas in kunstvolle und farbenfrohe Gemälde verwandelt.

Einer der verehrten Götter in Nepal ist der blauhäutige Krishna dessen Legende von Generation zu Generation weitergegeben wird. Im Westen des Terai feiern die Tharus seine Geburt jedes Jahr, indem die älteren männlichen Mitglieder in das Innere ihrer Häuser ein "Astimki" Gemälde malen. Die abstrakte Zeichnung eines menschlichen Körpers, enthält Symbole und Bilder, die verschiedene Lebensabschnitte, wie seine Geburt, seine Hochzeit oder sein Leben im Wald wiedergeben.

Neben den Tharus gibt es noch einige andere Stämme in diesem Gebiet, die jedoch alle ihre eigene Sprache sprechen.

8. Tag: Lumbini – Der Geburtsort des historischen Buddha

Heute fahren Sie weiter nach Lumbini, in die Stadt, wo der historische Buddha, Siddharta Gautama, geboren wurde. Neben dem Mayadevi-Tempel, der direkt über Buddhas Geburtsstätte errichtet wurde, finden sich in Lumbini zahlreiche weitere Klöster, ein heiliger Bodhi-Baum und die Asoka-Säule die wir mit Ihnen besichtigen möchten.

9. Tag: Tansen (Palpa)

Zuerst fahren wir heute nach Tansen. Das ehemalige Kleinkönigreich hat mehrere Namen und ist auch als Palpa bekannt. Hier herrschte früher die Sen Dynastie, der die Mutter des Landeseinigers Nepals entstammte. In Palpa werden wir den Gouverneurspalast und den Amar Narayan Tempel besuchen. Letzterer zählt zu Nepals schönsten Tempeln und zeichnet sich besonders durch seine Holzschnitzereien und die erotischen Figuren auf seinen Dachbalken aus.

Im Anschluss fahren Sie weiter nach Pokhara.

10. Tag: Der Himalaya spiegelt sich im Pokhara-See

Pokhara ist heute eine idyllisch gelegene moderne Kleinstadt. Ursprünglich erlangte Sie Bedeutung als Handelsstadt einer wichtigen Karawanenroute. Von dieser Zeit zeugen noch zahlreiche Tempel, die Altstadt mit Bazar und die Handelshäuser im traditionellen Newari-Stil.

Nach einer Bootsfahrt auf dem Phewa See werden wir mit Ihnen die Stadt und ihr Umland erkunden. Sie werden den Bindabasi Tempel, den Davis Wasserfall und die Höhlen Mahendra und Gupteshwar besuchen.

11. Tag: Auf nach Mustang!

Ein kurzer Flug bringt uns am Morgen von Pokhara nach Jomsom, eine Stadt im südlichen Mustang. Von hier beginnt unsere 4-tägige Trekking-Tour nach Lo-Mathang, der Hauptstadt des ehemaligen Königreiches. Die Wegstrecken sind so bemessen, dass wir pro Tag nur etwa 4 bis 5 Stunden laufen, also auch genug Zeit haben, die eine oder andere Pause einzulegen um das einmalige Bergpanorama zu genießen und die Mustang Reise zu einem Erlebnis werden zu lassen.

Beginn unserer Wanderung (3-4h)

Heute führt uns unsere Wanderung am rechten Ufer des Kaligandaki-Flusses entlang gen Norden. Bald kommt die kleine Ortschaft Eklebhatti in Sicht, wo wir unser Mittagessen einnehmen werden. Anschließend setzen wir unsere Wanderung fort, bis wir nach Kagbeni (2810 m) kommen, unserem Ziel für heute.

Kagbeni liegt an der Kreuzung mehrerer Bergwege und stellt ein Zentrum für die umliegenden kleinen Dörfer dar. Im Hintergrund sieht man die Berge Mt. Dhaulagiri (8167 m), Tukuche (6920 m) und Nilgiri (6940 m). Im Ort befindet sich auch eine Checkpoint, wo wir die letzten Formalitäten für unsere Wandererlaubnis durch Mustang hinter uns bringen müssen. Direkt daneben gibt es außerdem eine interessante Ausstellung von Fotos und Artefakte aus Mustang.

12. Tag: Kagbeni – Chaile (4-5h)

Wir folgen dem Kaligandaki-Fluss weiter in Richtung Chusang, einem großen Dorf am Ostufer des Flusses. Anschließend überqueren wir den Fluss – ein leichtes Unterfangen, zumindest außerhalb der Monsun-Zeit. Der Weg wird schließlich breiter und gibt den Blick auf eine weite Sandbank frei. Auf der Westseite des Kaligandaki passieren wir einige Höhlen und den Gompa-Kang. Dieses Kloster ist – anders als die meisten Klöster in Ober Mustang -- Mitglied der Nyingmapa Sekte des Buddhismus. Zu Mittag essen wir sodann in Tangbe, einer kleinen Stadt mit einem Labyrinth verwinkelter Gassen, weiß-gewaschenen Häusern, Gerstenfeldern und Apfelplantagen. Hier sehen Sie auch die ersten schwarz, weiß und roten Chorten, die typisch für das Obere Mustang sind.

Von hier an machen sich die ersten Veränderungen bemerkbar, nicht nur in der Landschaft, sondern auch in der Kultur und Lebensweise der Menschen. Die Ortschaften sind spärlicher gesät, kleiner und einfacher. Die Menschen in Mustang betreiben zwar Landwirtschaft, doch die Böden sind karg und es gibt nur geringe Niederschläge. Die Felder liegen also auf kleinen, geschützten Landflächen und betupfen so die braune Landschaft mit Flecken von Grün.

Weiter nördlich kommen wir an einem Haufen roter Felsbrocken vorbei, die vom darüber gelegenen Kliff herabgestürzt sind, und einen Tunnel bilden, durch den der Fluss sich schlängelt. Direkt vor dem Tunnel ist eine Brücke über den Fluss gespannt, denn hier kann die reißende Strömung nicht mehr zu Fuß überquert werden.

Nun verlassen wir das Tal und ein steiler Aufstieg bringt uns hinauf nach Chaile (3150 m), unserer Station für heute. Nehmen Sie sich unterwegs aber bitte vor den aggressiven Mastiffs in Acht. Die bulligen Wachhunde sind vor vielen Häusern angeleint.

13. Tag: Chaile – Bhena (4h)

Ein angenehmer Weg führt uns heute hinab in die Ortschaft Samar, die in einem Pappelhain gelegen ist. Samar ist einer der Haupt Rast-Orte für die durchziehenden Esel- und Pferdekarawanen.

Nachmittags wandern wir weiter nach Bhena (3620 m), wo wir diese Nacht verbringen werden.

14. Tag: Bhena – Ghami (5h)

Nachdem wir einen Gebirgsbach und einen Pass überquert haben, führt der Weg wieder abwärts in den kleinen Ort Shyangmochen mit einigen Rasthäusern. In der Nähe befindet sich Rangbyung, eine Tropfsteinhöhle. Einige Stalagmiten in dieser Höhle haben die Gestalt von Chorten, weswegen dieser Ort als einer der Heiligsten in ganz Mustang verehrt wird.

Nach Shyangmochen steigt der Pfad leicht an und bald gelangen wir in ein weiteres großes Tal, bevor wir ins von Gerstenfeldern umgebene Dorf Geling hinab steigen. Die weißen und ockerfarbenen Häuser sind auch hier, wie in allen Siedlungen in Mustang, aus Lehm und Steinen erbaut und die Dächer mit Zweigen, Schlick und Kieseln bedeckt. Der Weg führt uns weiter durch die weiten Felder bis ins Zentrum des Tals, oberhalb vorbei an Tama Gun und seiner beeindruckenden Chorten. Der nächste Wegabschnitt wird etwas anstrengender, denn nun geht es hinauf zum Nyi La Pass (3840 m). Nachdem wir den Pass überquert haben, geht es wieder sanft abwärts und nach etwa einer halben Stunde kommen wir an eine Kreuzung: der rechte Pfad führt direkt nach Tsarang (Charang), während uns der linke nach Ghami bringt. In Ghami (3490 m), einem großen, weißgewaschenen Dorf, geschützt von vorspringenden Kliffen, verbringen wir die heutige Nacht.

15. Tag: Ghami – Tsarang (5h)

Unser heutiger Weg führt uns durch den wohl trockensten Teil Mustangs. Das Vorrankommen auf dem Trockenen und losen Boden ist teilweise Zeit- und Kräftezehrend, aber dafür werden wir mit faszinierenden Landschaftsbildern entschädigt. Der Norden präsentiert sich mit sanften Konturen, währen im Westen und Osten zerklüftete Gebirge gen Himmel ragen.

Schließlich kommen wir nach Tsarang (3620 m) einer ausgedehnten Ortschaft am höchsten Punkt des Tsarang-Chu Canyons. Im Osten des Ortes steht eine Dzong Klosterfestung und eine rote Gompa, die eine exzellente Sammlung von Statuen und Thangkas (religiöse Bilder auf Seide) hat. Übernachtet wird heute in Tsarang.

16. Tag: Tsarang – Lo-Mathang (3h)

Am Morgen werden wir einen kleinen Rundgang durch Tsarang machen und das Kloster besichtigen. Im Anschluss brechen wir auf zur letzten Etappe unseres Trekkings nach Lo-Mathang, der 2000-Seelen Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Mustang.

Eine sanfte Steigung bringt uns aus dem Tal heraus zu einer isoliert stehenden Chorten, die die Grenze zwischen Tsarang und Lo-Mathang markiert. Der Weg verbreitert sich langsam und nach einiger Zeit kommt die ummauerte Stadt Lo-Mathang in Sicht.

Lo-Mathang (Mustang)

Die Stadt hat nur einen einzigen Eingang, also folgen wir der Mauer bis zum Tor im Nordosten. In der Stadt angelangt, fühlt man sich sogleich ins Mittelalter zurück versetzt, denn viel hat sich hier seit dem 14. Jhd. nicht verändert. Der Name unter dem das Land und seine Hauptstadt im Westen bekannt wurden ist auf eine falsche Transkription zurück zu führen, so dass aus Mathang Mustang wurde. Die Hauptstadt hat etwa 150 Häuser, vier Tempel und Residenzen für ihre zahlreichen Lamas. Der Königspalast steht im Zentrum der Stadt. Der König ist heute zwar kein Herrscher mehr über sein Land und seine Aufgaben sind eher zeremonieller Natur, aber das Vertrauen der Bevölkerung in ihn ist ungebrochen und er wird zu allen wichtigen Belangen um Rat gefragt.

17. Tag: Erkundung Mustangs

Heute wollen wir uns der Erkundung Mustangs widmen. Bei einem gemütlichen Stadtrundgang werden wir mehr über die Menschen und ihr Leben erfahren. Außerdem besuchen wir die Tempel der Stadt.

Später wollen wir die nahen heißen Quellen besuchen um uns von den Strapazen der vergangenen Tage zu erholen und uns frisch zu machen. Schließlich steht für den Nachmittag noch eine Audienz beim König höchstpersönlich an.

18. Tag: Siegestempel & Sommerpalast

Heute wollen wir das Umland Lo-Mathangs weiter erkunden. Auf Wunsch und eigene Verantwortung können vor Ort auch Pferde ausgeliehen werden.

Als erstes steht der Siegestempel Namgyal Gompa auf dem Programm. In Tingkar sehen wir sodann den Sommerpalst des Königs von Mustang. Auch das Dorf Kimaling ist sehr interessant. Während wir weiter wandern bietet sich uns ein atemberaubender Blick auf den Namgyal Gompa mit schneebedeckten Bergriesen im Hintergrund in unserem Rücken und die weißen Berge an der Grenze zu Tibet vor uns.

19. Tag: Höhlendorf Chosar

Ein weiterer Ausflug bringt uns ins Chosar-Tal. Diese Strecke war früher die Haupt Handelsroute nach Tibet. Im Tal angelangt erkunden wir mit Ihnen das Höhlendorf Chosar und seine in den roten Fels gemeißelte Gharphu Gompa. Außerdem wollen wir die 2.500 Jahre alte Jongh Höhle besichtigen.

20. Tag: mit dem Truck zurück nach Jomsom

Heute geht es holprig her, denn wir werden mit einem Truck über die Schotterpisten zurück nach Jomsom fahren. Die neue „Straße“ ist zwar der Stolz der Bewohner und hat ihr Leben sehr erleichtert, ist aber wohl nicht ganz das, was sich ein Europäer unter der Bezeichnung Straße vorstellen würde – vor allem schon deshalb, weil Sie mitten durch Flüsse führt, die so tief sind, dass man Sie mit normalen Jeeps oder gar Pkws nicht durchqueren kann. Nach etwa 8 Stunden erreichen wir Jomsom.

21. Tag: Pokhara

Ein halbstündiger Flug bringt uns zurück nach Pokhara, wo Sie den Rest des Tages frei haben, um die wunderschöne Landschaft und die Angenehmlichkeiten der „Zivilisation“ zu genießen.

22. Tag: Kathmandu & Changu Narayan Tempel

Am Morgen fliegen wir nach Kathmandu und unternehmen eine kurze Ausfahrt zum Changu Narayan Tempel. Dieser ist mit 1600 Jahren der angeblich älteste Tempel des Kathmandu-Tals. Im Tempel sind einige der vorzüglichsten Steinmetz- Holzschnitz- und Metallarbeiten Nepals zu sehen.

23. Tag: Dakchinkali Tempel und Heimflug

Am frühen Morgen brechen wir zum Dakchinkali Tempel im Süden Kathmandus auf. Dieser ist eines der wichtigen hinduistischen Heiligtümer Nepals, und besonders an den Haupt-Opfertagen Dienstag und Samstag strömen Scharen von Gläubigen dorthin. Wer zart besaitet ist, braucht natürlich nicht mit hinab zu steigen in das düstere Tal, wo die Opferzeremonien stattfinden. Auch der Ort oberhalb ist sehr interessant und bietet zahlreiche Verkaufsstände für bunte Blumengirlanden, Nahrungsmittel und Souvenirs.

Am Abend erfolgt der Transfer zum Flughafen und der Nachtrückflug nach Deutschland.

24. Tag: Ankunft in Frankfurt

Mit der Landung Ihres Fliegers in Frankfurt am morgen endet Ihre Nepal und Mustang Studienreise.

Banner Mustang Reise in Nepal

Leistungen

Vorteile für Sie:
  • Deutscher Studienreiseleiter der BCT-Touristik
  • Kleine Gruppen
  • Alle Programmpunkte, Eintritte & Ausflüge vor Ort sind im Preis enthalten. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
  • Das Mustang Trekking-Permit im Wert von 500 US-Dollar (für Trekkings bei Mustang Reisen in Nepal erforderlich) ist im Reisepreis bereits enthalten.

Leistungen der Mustang Studienreise im Detail:
Flüge:
  • Hinflug Frankfurt – Kathmandu
  • Rückflug Kathmandu – Frankfurt
  • Inlandsflug Pokhara – Jomsom
  • Inlandsflug Jomsom – Pokhara
  • Inlandsflug Pokhara – Kathmandu
  • Flughafensteuern BRD
  • Flughafengebühren
  • Sicherheitsgebühren Deutschland
  • Luftverkehrsabgabe BRD
  • Kerosinzuschläge (Stand: 1. Jan 2017)

Übernachtungen & Verpflegung:
  • 6 Übernachtungen Kathmandu
  • 2 Übernachtungen in Chitwan
  • 1 Übernachtung in Lumbini
  • 3 Übernachtungen in Pokhara
  • 1 Übernachtung in Jomsom
  • Übernachtung mit Frühstück in 4* und 3* Hotels
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Bad / Dusche, WC, Aircondition oder Aircooler

Übernachtungen beim Mustang Trekking:
  • 5 Übernachtungen auf dem Weg nach Lo Mathang
  • 4 Übernachtungen in Lo Mathang (DZ mit eigenem Bad/ WC)
  • 1 Übernachtung in Jomsom
  • Übernachtungen während des Trekkings erfolgen in Doppelzimmern in sehr einfachen Teehäusern, meist nur mit Gemeinschaftsbad
  • Vollpension während des Trekkings (Mittagessen als Lunchpaket)

Transfers:
  • Überlandfahrten mit landestypischem Reisebus oder Taxi
  • Rückfahrt von Lo Mathang nach Jomsom mit dem Truck

Besondere Aktivitäten:
  • Elefantenritt im Chitwan Nationalpark
  • Bootsausflug auf dem Narayan-Fluss
  • Bootsfahrt auf dem Phewa See
  • Leichtes Trekking in Mustang
  • Treffen mit dem König von Mustang (Falls gerade anwesend)

Besichtigungen:
  • Durbar Square in Kathmandu
  • lebende Göttin Kumari
  • Tempel Swayambhunath
  • Königsstädte Patan & Bhaktapur
  • Bodnath Pagode
  • Chitwan Nationalpark
  • Mayadevi-Tempel
  • Asoka-Säule
  • Amar Narayan Tempel
  • Boudha Stupa
  • Bindabasi Tempel
  • Davi's Fall Wasserfall
  • Mahendra & Gupteshwar Höhle
  • Rangbyung Tropfsteinhöhle
  • Dzong und Gompa in Tsarang
  • Heiße Quellen Mustang
  • Siegestempel Namgyal Gompa
  • Höhlendorf Chosar
  • Jongh-Höhle
  • Dakchinkali Tempel
  • Changu Narayan Vishnu Tempel

Zusatzleistungen:
  • Auslandskrankenversicherung
  • Informationsmaterial

Zubringerflüge:
  • Inlandsflüge nach Frankfurt aus Deutschland: plus 175 Euro hin und zurück
  • Aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg nach Frankfurt: plus 175 Euro hin und zurück
  • Rail & Fly-Zugfahrt nach Frankfurt: plus 59 Euro (alle Züge inkl. ICE)

Termine & Preise

Einzelzimmerzuschlag* (falls gewünscht): 700 €
* Während des Trekkings in Mustang sind leider keine Einzimmer verfügbar.

Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
Änderungen vorbehalten

Für weitere Fragen können Sie uns gern anrufen unter der Nummer 02241/9 42 42 11 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

Mustang-Trekking
Die Unterbringung während des Trekkings erfolg in sehr einfachen Teehäusern in Doppelzimmern mit Gemeinschaftsbad, da leider keine anderen Unterkünfte vorhanden sind. In Lo Mathang gibt es Doppelzimmer mit eigenenm Bad/ WC.
Während des Trekkings erhalten Sie Vollpension, das Mittagessen dabei meist als Ess-Paket.

Mustang Trekking-Permit
Für das Trekking in Mustang ist eine offizielle Genehmigung erforderlich. Dieses „Trekking-Permit“ im Wert von 500 US-Dollar ist im Reisepreis bereits enthalten.

Anreise zum Flughafen
Für die Anreise zum Flughafen in Frankfurt bietet Ihnen die BCT kostengünstige Möglichkeiten:
A. Die Anreise mit dem Rail&Fly-Ticket der deutschen Bahn für die zweite Klasse (gültig für alle Züge inkl. ICE) nach Frankfurt und zurück kostet Sie nur 59 Euro.
B. Anschlussflüge von Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten wir Ihnen für 175 Euro für Hin- und Rückflug.

Information zur Einreise
Für die Reise nach Nepal benötigen Sie ein Touristenvisum und einen mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass. Das Visum bekommen Sie bei der Einreise in Kathmandu am Flughafen ausgestellt. Es kostet 40 US-Dollar (etwa 38 Euro). Außerdem benötigen Sie für das Visum ein Passbild.

Nützliche Links zur Mustang Studienreise
Informationen des Auswärtigen Amtes zur Mustang Reise (Nepal)

Gesundheit, Impfungen
Impfungen sind für Nepal nicht vorgeschrieben. Für den Besuch im Chitwan Nationalpark empfehlen wir aber eine Malariaprophylaxe. Genauere Informationen erhalten Sie mit den Reiseunterlagen und auf der Internetseite des Auswärtigenen Amtes.

Versicherungen
Wohnsitz Deutschland oder Österreich: Die Auslandskrankenversicherung ist im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen eine Reiserücktrittskostenversicherung, die Sie mit der Anmeldung abschließen können. Kosten der Ver­sicherungs­prämie wie nachstehend:

Für Reisende mit Wohnsitz in Deutschland
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (ohne Selbstbeteiligung)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.sc-reiseschutz.de
2000 Euro64 €
3000 Euro90 €
4000 Euro115 €
5000 Euro160 €
6000 Euro210 €
7000 Euro245 €
8000 Euro280 €
9000 Euro315 €
Für Reisende mit Wohnsitz in Österreich
Storno- und Reiseschutz (Reiserücktrittskosten und -abbruch, ohne Selbstbehalt
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.tas-reiseschutz.de
1000 Euro41 €
2000 Euro73 €
3000 Euro108 €
4000 Euro144 €
5000 Euro180 €
6000 Euro220 €
7000 Euro250 €
8000 Euro290 €
Wohnsitz Schweiz: Sie können eine einzelne Reiserücktritts- & Reiseabbruchkostenversicherung abschließen oder ein Versicherungspaket inklusive Reiserücktritt-, Reiseabbruch-, Gepäck- und Heilungskostenversicherung. Für Rei­sende aus der Schweiz ist der Abschluss einer einzelnen Heilungskostenversicherung für das Ausland nicht möglich. Sie bekommen stattdessen eine Gutschrift über 6 Euro.
Für Reisende mit Wohnsitz in der Schweiz
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (mit Selbstbeteiligung für alle Reisen ohne Kreuzfahrten)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.hmrv.de
1000 Euro42 Euro
2000 Euro63 Euro
3000 Euro109 Euro
4500 Euro139 Euro
5000 Euro179 Euro
7500 Euro259 Euro

Wissenswertes über Nepal

Stupa auf Mustang Reise / Mustang Studienreise
Allgemeine Informationen

Nepal ist ein Binnenstaat in Südasien. Es bietet dem Besucher atemberaubende Landschaften, uralte Tempel und einige der besten Trekkingrouten der Welt. Im Norden grenzt Nepal an die VR China (die autonome Region Tibet) und im Osten, Süden und Westen an Indien. Es erstreckt sich über eine Fläche von 150,000 Quadratkilometern. Im Norden und im Osten liegt ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, unter anderem der Mount Everest, dessen Gipfel mit 8,848 Meter den höchsten Punkt der Erde darstellt, und sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. Der tiefste Punkt dagegen liegt auf 70 Meter bei Kencha Kalan im Süden Nepals. Trotzdem ist Nepal noch das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt, über 40% des Landes liegen über 3,000 Meter. Die Hauptstadt ist Kathmandu mit knapp einer Millionen Einwohnern.

Klima

Aufgrund der großen Höhenunterschiede im Land gibt es auch eine Vielzahl klimatischer Zonen. Grundsätzlich kann man aber die folgenden Jahreszeiten unterscheiden: Mitte Juni bis Anfang Oktober herrscht der Monsun und bringt starke Niederschläge. Im Anschluss folgt die schönste Jahreszeit, der kurze Herbst. Die Luft ist klar, die Vegetation ist grün und die Temperaturen sind gemäßigt. Im Winter (etwa von Mitte November bis Mitte Februar) kann es empfindlich kalt werden. Der folgende kurze Frühling geht sehr schnell in eine Art Vormonsun über.

Einreise & Visum

Für die Einreise nach Nepal benötigen Sie einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass. Außerdem ist ein Visum notwendig, dass die BCT-Touristik Ihnen bei der Einreise besorgt. Die Visa-Gebühren betragen 40 US-Dollar (etwa 38 Euro)

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung in Kathmandu ist auf einem relativ hohen medizinischen Niveau, aber sie entspricht nicht in allen ärztlichen Fachdisziplinen westeuropäischen Standards.

Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind empfohlen.

Gesundheit

Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, Polio, (Pertussis) und Hepatitis A.
In den tieferliegenden Regionen Nepals besteht außerdem ein mittleres Malariarisiko. Beachten Sie dazu bitte auch die Gesundheitshinweise, die wir Ihnen mit Ihren Reiseunterlagen zusenden und kontaktieren Sie Ihren Hausarzt.

Trinken Sie auf keinen Fall unbehandeltes Wasser, beispielsweise aus Brunnen oder aus der Wasserleitung. Die Gefahr einer Hepatitis oder von Infektions- und Wurmerkrankungen ist sehr hoch.

Geld

Die Währung in Nepal ist die Nepalesische Rupie (NR), unterteilt in 100 Paisa. Der aktuelle Umrechnungskurs beträgt 1 Euro = 103 NR.

In Nepal ist die Rupie in folgender Stückelung im Umlauf: Banknoten gibt es in den Werten 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Rupien, Münzen zu 1, 2 und 5 Rupien Außerdem gibt es 5-, 10-, 25-, und 50-Paisa-Münzen.

Tauschen kann man Geld in Kathmandu und Pokhara in vielen Hotels. Ein Kursvergleich lohnt sich aber wegen teilweise sehr verschiedener Umtauschkurse. Beim Einlösen von Travellerschecks ist der Umtauschkurs meist schlechter. Schecks in Euro stellen kein Problem dar.

Kreditkarten von Visa, Mastercard oder American Express werden in vielen Hotels und teureren Restaurants akzeptiert. Die meisten Geldautomaten akzeptieren EC-Karten, Visa- und Master-Kreditkarten jeweils mit PIN.

Außerhalb der beiden Touristenzentren ist Geld wechseln schwierig bzw. unmöglich. Vor der Ausreise kann man nur 10 Prozent der getauschten Summe unter Vorlage der aufbewahrten Umtauschquittungen zurückwechseln.

Preise

Nepal ist eines der ärmsten Länder Asiens und als solches für Touristen auch relativ günstig. Auf Märkten lohnt es sich außerdem immer zu feilschen.

Kleidung

In der kälteren Jahreszeit von Oktober bis Februar sind Pullover oder Jacken anzuraten. Selbst in Kathmandu kann es morgens und abends empfindlich kalt werden, ganz zu schweigen von den Höhenlagen. Warme Kleidung lässt sich auch vor Ort kaufen und ist sogar sehr preiswert. Denken Sie bitte auch an festes Schuhwerk.

Strom

Die Netzspannung beträgt 220 V, bei 50 Hertz. Die Steckdosen sind für Flachstecker geeignet. Stromausfälle gehören zum täglichen Leben. Größere Hotels haben meist einen Generator.

Zeit

Nepal liegt in einer Sonderzeitzone und ist Deutschland im Sommer um 3 h 45 min voraus, in der Winterzeit um 4 h 45 min.

Telefonieren

Es gibt in allen größeren Dörfern und touristisch besuchten Gebieten Internetcafes, mit teilweise sehr guter Geschwin­dig­keit. Auch telefonieren ist von diesen aus möglich. Eine Minute nach Deutschland kostet etwa 15-25 Rs, wobei jede angebrochene Minute bezahlt werden muss. Internetverbindungen sind in der Regel viel billiger. Mobiltelefone eu­ro­pä­ischer Netze funktionieren nicht.

Die Vorwahl nach Nepal ist + 977 + Ortsvorwahl (ohne vorangestellte Null).

Feste und Feiertage

*Alle nepalesischen religiösen Feste und Feiertage werden nach dem Mondjahr berechnet. Ihr Datum ändert sich daher von Jahr zu Jahr. Hier gegeben sind die jeweiligen Daten für das Jahr 2011.

1. Jan. *Vasant Panchami. 30. Jan. Tag der Märtyrer. 18. Febr. Rashtriya Prajatantra Divas (Tag der Demokratie).  1. März *Chaite Dashain.  1. März *Holi. 8. März Frauentag. 4. April *Ghode Jatra (Fest der Pferde). 14. April Navabarsha (Neujahr). 27. Mai *Buddha Jayanti (Geburtstag des Buddha). 1. Aug. *Krishna Janmashtami. 1. Sept. *Fulpati Saptami. 1. Sept. *Maha Nawami. 1. Sept. *Vijaya Dashami. 1. Okt. *Gobardhan Puja. 1. Okt. *Laxhmi Puja. 9. Nov. Tag der Verfassung.

Öffnungszeiten

Ruhetag ist der Samstag. Regierungsstellen, Behörden und Büros haben So–Do 10–17 Uhr geöffnet, von Mitte Nov. bis Mitte März bis 16 Uhr, Fr immer 10–15 Uhr.

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Postkarten nach Deutschland und in andere mitteleuropäische Länder kosten 25 NR, Normalbriefe bis zu 20 g 35 NR.

Fotografieren

Nepal ist ein wunderschönes Reiseland und eine Kamera sollte in keinem Gepäck fehlen.

Beim Fotografieren von Personen versteht sich eine gewisse Zurückhaltung von selbst und jeder Tourist sollte das Taktgefühl besitzen beispielsweise auf einer Beerdigung (/Verbrennung) nicht wild herum zu knipsen.

Es schadet nicht, um eine Fotoerlaubnis zu fragen. Auf Nepali lautet die Frage „Ma foto khiitschne sake?“ (kann ich foto­grafieren?). Viele Menschen warten sogar förmlich darauf, sich fotografieren zu lassen, und auf diese Weise vielleicht die eine oder andere Rupie zu verdienen.

Trinkgelder

In Nepal sind Trinkgelder erwartete Zugaben für geleistete Dienste. Etwa 10 % ist auch in Nepal üblich und sollte nur für eine überaus gute Behandlung überschritten werden. In Nepal ist es außerdem üblich, sich auch für kleinere Gefälligkeiten erkenntlich zu zeigen, wie das weisen des Weges oder das Fotografieren eines Wanderheiligen.

Sicherheit

Kriminelle Organisationen und andere Gruppierungen erpressen in vielen Landesteilen nationale und internationale Organisationen, Geschäftsleute und Einzelpersonen und setzen Forderungen mit Gewalt durch. Auch Trekking-Touristen sind gelegentlich Ziel derartiger „Spenden-Erpressungsversuche“.

Im Umgang mit staatlichen Sicherheitskräften ist zu beachten, dass in Nepal teils ein anderes Rechtsverständnis besteht. Nachgiebiges Auftreten wird daher angeraten.

Zoll

Der Zoll achtet bei der Einreise besonders auf Videokameras, Computer u.Ä., bei der Ausreise auf Drogen und An­ti­qui­tä­ten. Verboten ist die Ausfuhr von nepalesischen Rupien, Gold, Silber, Edelsteinen sowie Fellen und Häuten geschützter Tiere.

Sprache

Die Nationalsprache ist Nepali. Englisch eine wichtige Handelssprache und mit Englisch können Sie sich in Städten meist gut verständlich machen.

Religion

Rund 80% der Bevölkerung sind Angehörige des Hinduismus. Nepal war das einzige Land, in dem der Hinduismus die Staatsreligion war, bis das Parlament sich nach der Entmachtung des Königs im April 2006 zum Säkularismus bekannte. Weiterhin leben in Nepal rund 15% Buddhisten sowie eine christliche und muslimische Minderheit.

Streiks & Blockaden

In Nepal kommt es häufig kurzfristig zu Demonstrationen, Streiks oder Straßenblockaden durch verschiedensten Gruppen. Unter Umständen kann eine Verschiebung von Programmpunkten oder ein Alternativprogramm notwendig werden.

Adressen

Botschaft der Demokratischen Bundesrepublik Nepal in Deutschland
Guerickestraße 27, 10587 Berlin
Tel: +49 30 - 34359920-22
Fax: +49 30 – 34359906
E-Mail: berlin@nepalembassy.de
Internet: www.nepalembassy-germany.de
Honorarkonsulat der Demokratischen Bundesrepublik Nepal in Österreich
Akaziengasse 30, 1230 Wien
Tel: +431 288 00 100
Fax: +431 288 00 11
E-Mail: consulat@nepal.at
Internet: www.nepal.at
Botschaft der Demokratischen Bundesrepublik Nepal in der Schweiz
Rue de la Servette 81, 1202 Genève
Tel: 022 733 26 00
Fax: 022 733 27 22
E-Mail: mission.nepal@bluewin.ch
Internet: www.nepalmissiongeneva.org
Nepal Tourism Board (NTB)
Bhrikuti Mandap, Kathmandu
Tel. +977 1 4256909
Fax: +977 1 4256910
Internet: www.welcomenepal.com
Deutsche Botschaft in Nepal
Kathmandu Gyaneshwar, Kathmandu
Nepal
Tel: + 977 (1) 441 27 86
Fax: + 977 (1) 441 68 99
E-Mail: info@kathmandu.diplo.de
Internet: www.kathmandu.diplo.de
Schweizer Botschaft in Nepal
Jawalakhel, Ekanta Kuna, SDC-Compound
Lalitpur / Kathmandu
Nepal
Tel.: +977 1 554 92 25
Fax: +977 1 554 92 24 

Eine kurzer Exkurs zur Geschichte Mustangs

Mustang – „Königreich“ in Himalaya – einst & heute

Im Norden Nepals, an der Grenze zu Tibet, befindet sich das Gebiet des buddhistischen Königreichs Mustang. Hier, nördlich des Annapurna-Massivs, auf über 3500 Meter Höhe, verlief jahrhundertelang eine der wichtigsten Karawanenrouten Asiens. Sie transportierte Salz aus den Hochlandsteppen Nordwest-Tibets zu den Umschlagplätzen und Handelszentren auf der Südseite des Himalaya.
Die Aufzeichnungen über die Geschichte Mustangs gehen bis ins 8. Jahrhundert zurück. Zunächst war es Teil des Tibetischen Reiches, die Machtverhältnisse veränderten sich jedoch aufgrund des wirtschaftlichen Wertes der Region recht häufig. Schon früh entstanden Burgen und Festungen entlang der Karawanenwege. Von dort aus kontrollierten die lokalen Herrscher den Salzhandel und gelangten durch Zölle und andere Abgaben zu teils beachtlichem Reichtum. Um 1380 gelang es schließlich einem tibetischen Adligen namens Amepäl, die Festungen entlang des oberen Kali Gandaki-Tals zusammenzuführen. Er ist der Begründer der Herrscherdynastie, die noch heute das Königreich Mustang regiert. Seit jener Zeit ist der Sitz der Herrscher die Stadt Lo, das heutige Lo-Manthang. In dieser festungsähnlichen Siedlung steht der mittelalterliche Königspalast, wo der "Raja" (König) von Mustang noch heute seinen Wohnsitz hat. Der 1929 geborene Jigme Dorje Trandul ist der 25. Repräsentant der Lo-Dynastie. Zwar ist die Monarchie seit Ausrufung der Republik Nepal 2008 abgeschafft, doch für die Bewohner des ehemaligen Königreichs Mustang scheint dies keine große Rolle zu spielen: Der König genießt weiterhin hohe Anerkennung und konnte seine Rechte und Befugnisse wahren. Zudem hat er angekündigt, sich weiterhin für das Wohlergehen der Bewohner Mustangs einsetzen zu wollen.

Lange Zeit war das Königreich Mustang ein bedeutendes Kulturzentrum: Die Herrscher der Lo-Dynastie holten viele Gelehrte und Künstler an ihren Hof und sorgten so für eine kulturelle Blüte in der Region. Diese Entwicklung war vor allem aufgrund des Salzhandels möglich, der dem Königreich trotz seiner geringen Größe zu beträchtlichem Reichtum verhalf. Auch ein religiöser Aufschwung, von dem die eindrucksvollen Klöster Mustangs noch heute zeugen, fand statt.
Nach 400 Jahren der Autonomie wurde Mustang jedoch 1760 vom König von Jumla erobert. Nur 30 Jahre später kam es erneut zu einem Machtwechsel: Das Reich wurde vom König von Gorkha übernommen, der durch weitere erfolgreiche Eroberungszüge bald zum König von ganz Nepal aufstieg.

Trotz der Zugehörigkeit zu Nepal blieb Mustang ein innenpolitisch autonomes Territorium innerhalb des nepalesischen Staates. Allerdings setzte dennoch ein langsamer Verfall des Königreiches ein. Durch den Verlust ihrer politischen Macht und des Monopols im Salzhandel verarmte die Region zusehends. Da das karge Gebiet im Regenschatten des Himalaya liegt, wird der Monsun von den Bergen abgehalten. Dies führt zu großer Trockenheit. Auch die kräftigen Winde, die stetig durch die Kali Gandaki-Schlucht von Süden hereinblasen, tragen zur Unwirtlichkeit des ressourcenarmen Landes bei.

Mit der Annexion Tibets durch China in den 50er Jahren brachen auch für das Königreich Mustang schwere Zeiten an: Der Handel mit Tibet wurde unterbrochen und die Lebensweise der Bevölkerung erschwert. Da die sogenannten Lopas, die Bewohner Mustangs, ihr Vieh nicht länger auf tibetische Weiden treiben durften, wurden sie ihrer traditionellen Lebensgrundlage beraubt. Tibetische Freiheitskämpfer bauten in dem Gebiet Stützpunkte und begannen mit amerikanischer Unterstützung einen Guerillakrieg gegen China zu führen. Die politische Lage Mustangs wurde zusehends instabil. Dies führte dazu, dass die nepalesische Regierung Mustang zum Sperrgebiet erklärte. Jahrzehntelang war das "verbotene Königreich" völlig unzugänglich für Reisende. Erst seit 1991 können ausländische Besucher Mustang wieder betreten – allerdings nur in begrenzter Anzahl und mit enorm hohen „Besuchsgebühr“ von derzeit 500 US-Dollar.

PS: Die Besuchgebühr von 500 US-Dollar ist bei der Nepal Trekking-Studienreise Mustang der BCT-Touristik bereits im Reisepreis inklusive.

Das ehemalige Königreich Mustang