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Nepal Studienreisen

Nepal: Das Land und seine Völker


Nepal ist ein Staat in Südasien, er hat keine direkte Verbindung zum Meer und gilt somit als Binnenstaat. Das Land grenzt an weitere Länder, Indien und China.
Die Hauptstadt Nepals ist Kathmandu, sie ist die größte Stadt des Landes und zugleich der Sitz der Südasiatischen Vereinigung für regionale Kooperation.

Lage

Der Staat Nepal befindet sich im Herzen des asiatischen Kontinents und bedeckt eine Fläche von 147.181 Quadratkilometern. 143.000 Quadratkilometer sind Landfläche, die restlichen 4000 Quadratkilometer sind Binnengewässer und somit von Landmassen umgeben.
Nepal befindet sich zwischen den zwei bevölkerungsreichsten Staaten der Erde: China im Norden und Indien im Osten, Süden, sowie im Westen Asiens.
Sowohl im Norden, wie auch im Osten des Binnenstaates, befindet sich ein Teil des Himalaya-Gebirges, so auch der Mount Everest. Mit 8.848 Metern Höhe, stellt er den höchsten Punkt unserer Erde dar. Mit etwa 3000 Meter über dem Meeresspiegel zählt Nepal zu den höchstgelegenen Ländern der Erde. Der tiefste Punkt des Landes bei Kencha Kalan im Süden, liegt auf einer Höhe von gerade einmal 70 Metern.

Bevölkerung

Nepal hat derzeit etwa 29,5 Millionen Einwohner, mit 192,2 Einwohnern pro km².
Ethnisch und kulturell ist Nepal ein Minoritätenmosaik. Eine Volkszählung im Jahre 2001 kam zu dem Ergebnis, dass das Land über mehr als 100 ethnische Gruppen beinhaltet, auch verschiedene Kasten konnten verzeichnet werden. Eine Überschneidung der Zugehörigkeit zu bestimmten Ethnien oder Kasten ist somit keine Seltenheit. Des Weiteren spricht man in Nepal über 124 verschiedene Sprachen, darunter auch unterschiedliche Dialekte. Was jedoch die Sprachen betrifft, sind die meisten dem Aussterben nahe.
Die Volksgruppen Nepals bestehen einerseits aus indo-arischen, andererseits aus tibeto-birmanischen Volksgruppen. Die Menschen in Nepal, auch Nepali genannt, bilden für die meisten Touristen neben Naturerlebnissen einen großen Interessenpunkt.
Ca. 80 Prozent der Bevölkerung Nepals sind Angehörige des Hinduismus. Dieser zählte bis zum Sturz des Königs im April 2006 als Staatsreligion. Nach dem Sturz des Königs bekannte sich das Parlament zum Säkularismus.
Der Buddhistische Anteil der Bevölkerung liegt bei gerade einmal 15 Prozent. Des Weiteren gibt es eine signifikante Minderheit von Muslimen (etwa 3%), Kirant und kleineren animistischen Glaubensrichtungen.
Angehörige der christlichen Glaubensrichtung (in etwa 2%), sind aufgrund ihrer Religion des Öfteren Benachteiligungen ausgesetzt, dennoch ist es ihnen gestattet, ihren Glauben öffentlich zu leben und christliche Schulen zu besuchen.
In Nepal leben somit eine Vielzahl an Völkern, verschiedener Glaubensrichtungen.

Die Newar

Die Newar sind größtenteils im Kathmandutal angesiedelt, ihre eigentliche Herkunft ist weitestgehend unbekannt. Ursprünglich stellten sie das Personal für diverse Dienste bei wichtigen religiösen Festen der Hauptstadt dar. Die Newar genießen sehr hohes Ansehen und gehören zu den höheren Strata der nepalesischen Gesellschaft.
Auffälligstes Merkmal der Newar ist der Pagodenbaustil, der sich in weite Teile Asiens, besonders nach Ostasien ausgebreitet hat.
Ihre Religion entspricht einer komplexen Synthese aus Buddhismus und Hinduismus.
Das Volk vollführt regelmäßig Maskentänze zu bestimmten Jahresfesten, die sich an buddhistische oder hinduistische Gottheiten und mythische Figuren richten. Am bekanntesten ist wohl das Indra Jatra.

Die Sunuwa

Die Sunuwar, auch Sunwar genannt, sind in Ostnepal (zwischen Arun und Tamur) zu Hause. Ihre eigene Sprache haben sie im Laufe der Jahrzehnte verloren, sie sprechen Nepali und sind als geschickte Korbflechter bekannt und geschätzt. Sie dürfen nicht mit den „Sunar“, welche zur Goldschmiedekaste zählen, verwechselt werden..

Die Tharu

An der Grenze zu Indien (subtropisches Tiefland des Terai) findet man die Tharu, eine Volksgruppe von zierlicher Gestalt und matriarchalischer Gesellschaftsform. Einst waren Sie Jäger oder Fischer, heute sind die Tharu vorwiegend in der Landwirtschaft tätig. Ihre Häuser bestehen aus Bambus, Lehm und Holz, sind mit Ziegeln oder Elefantengras gedeckt um der Hitze zu trotzen. Zum Schutz vor wilden Tieren und Überschwemmung, stehen die meisten der Häuser auf hohen Pfählen.
In diesem Volk haben Frauen mehr Rechte als in anderen Volksgruppen. Bei den Tharu gewährt man einer Frau beispielsweise das Recht auf Scheidung.

Die Rai

Die Rai sind ein stämmiges, eher kräftiges Volk, mit ebenmäßigen Gesichtszügen Sie leben in Ostnepal (zwischen Solukhumbu und Arun) auf etwa 1500 Metern Meereshöhe, vorwiegend als Reisbauern in Pahari-Häusern.
Ihre Sprache zeichnet sich durch viele lokale Dialekte aus. Zudem gibt es bei diesem Volk sehr viele sogenannte Clans. Sie gehören eher dem Hinduismus an, jedoch mit stark schamanistischen und animistischen Akzenten.

Die Limbu

Ein vorwiegend östlich lebendes Volk in der Nähe des Arun.
Sie sprechen eine tibeto-birmanische Sprache und sind überwiegend Reisbauern.
Diesem Volk hängt das Vorurteil an, draufgängerisch und waghalsig zu sein, was aber ein Vorurteil ist, da es nicht auf alle Limbu zutrifft. Wie die Rai wohnen sie ebenfalls in Pahari-Häusern.
Ein Großteil der Rai und Limbu gehören den Gurkha-Regimentern der britischen und indischen Armee an.

Die Gurung

Die Gurung sind südlich des Gurkha- bzw. Annapurna Himal beheimatet. Bekannt wurde dieses Volk durch ihre stattlichen Steintreppen, durch die sie steile Wegabschnitte und Hänge begehbar machten.
Die Gurung leben in großen Dörfern in Höhenlagen von teils über 1500 Metern. Ursprünglich lebte dieses Volk von der Viehzucht, dem Weben von Teppichen und dem Handel. Auch heute noch ist die Landwirtschaft und Textilherstellung von großer Bedeutung für die Gurung. Lediglich in den Städten gehen sie mittlerweile auch moderneren Erwerbszweigen nach.
Ein Großteil des Volkes gehört der buddhistischen Glaubensrichtung an, in den südlicheren Gegenden jedoch, findet man einige Gurung, die den Hinduismus bevorzugen. Die Sprache der Gurung ist eine tibeto-birmanische Sprache und sie waren als Gurkha-Soldaten sowohl bei den Briten als auch bei den Indern sehr beliebt. Viele der nepalesischen Träger entstammen diesem Bergvolk.

Die Tamang

Auf den Hügelkämmen südlich der Hauptstadt von Nepal, lebt das Volk der Tamang, eine der größten tibeto-mongolischen Ethnien des Landes. Schätzungsweise zählt das Volk etwa 350000 Mitglieder.
Die Tamang sind Lamaisten (tibetischer Buddhismus), sie besitzen eigene Klöster. Zudem spielt der Schamanenkult bei ihnen eine sehr große Rolle. Sie leben in großen Dorfgemeinschaften in einer Höhenlage von 1500 m und mehr.
Sie sprechen Rangitamm, eine Artverwandte tibetische Sprache, mit einer Vielzahl von Dialekten, die derart voneinander abweichen, dass sich manche Tamang untereinander in Nepali, der Muttersprache verständigen müssen, um sich zu unterhalten.
Da dieses Volk in höheren Gebirgslagen lebt, beschäftigen sie sich meist als Bergbauern und bewirtschaften ihre Getreide- oder Maisfelder.
Auf Trekkingtouren für Touristen werden sehr oft Träger dieses Stammes beschäftigt, somit genießen sie einen ausgezeichneten Ruf als starke und zuverlässige Begleiter. Die meisten Bergführer, auch „Sirdar“ genannt, entstammen dieser Volksgruppe.

Die Bhotia

Als Bhotia (aus dem nepali: bhot = Tibet) werden jene tibetischstämmigen Volksgruppen bezeichnet, die seit vielen Jahrhunderten im inneren Himalaya beheimatet sind. Die Sprache der Bhotia umfasst mehrere tibetische Dialekte.
Das Volk baut hauptsächlich Gerste und Kartoffeln an. Neben dem Getreideanbau halten sich die Bhotia kleine Herden Yaks, Ziegen und Schafe. Sie leben in Flachbauten (sog. „Flachdachhäuser“).
Die Bhotia haben verschiedene Clans, unter anderem zählen dazu die Humlapa, Muguli, Dolpopa, Lhopa, Manangbhot, Samabhot (auch Röpa genannt), Langtangbhot und Lhomi.
Alle Bhotia sind Lamaisten (tibetische Buddhisten), in ihren Dörfern finden sich zahlreiche sehr alte Klöster.
In einigen der bevölkerten Täler konnte sich der Bön-Glaube (eine Art vorbuddhistischer Glaube) bis heute halten.
Ein Großteil der Bhotia können aus ihren kargen Feldern nicht genügend Nahrung erwirtschaften, aus diesem Grund haben Sie sich auf Tauschhandel zwischen Tibet und dem subtropischen Nepal spezialisiert.
Deshalb befinden sich die Bhotia gut die Hälfte des Jahres auf Handelsreisen mit ihren stattlichen Yak-Karawanen.

Die Thakali

Zwischen Dhaulagiri und Annapurna liegt das Kali Gandaki-Tal, auch Thak Khola genannt. Dort befindet sich der Lebensraum der Thakali, ein tibeto-mongolischer Stamm.
Die Thakali haben über viele Jahrhunderte den lukrativen Handel mit tibetischem Salz beherrscht, das in Nepal und Indien sehr beliebt war. Nach 1959 ist dieser Salzhandel wegen der Grenzschließung weitestgehend zusammengebrochen.
Heute betreiben die Thakali hauptsächlich Lodges für Touristen. Diese strömen jedoch sehr zahlreich in das aride Hochtal. Überaus beeindruckend sind die sehr großen Karawansereien in Tukuche, sowie das Dorf Marpha mit seinen Obstplantagen. Die Thakali sprechen die tibeto-birmanische Sprache und sind Anhänger des Lamaismus (tibetischer Buddhismus).

Die Sherpa

Der bekannteste Volksstamm in Nepal sind die Sherpa. Oft löst dies erstaunen aus, da die Sherpa eigentlich eine eher sehr kleine Gemeinschaft darstellen. Vor 500 Jahren aus Osttibet nach Solukhumbu und später nach Helambu eingewandert, kultivierten Sie sich als tüchtige Viehzüchter und Kartoffelbauern.
Ihre Sprache (ebenfalls Sherpa genannt), ist ein osttibetischer Dialekt.
Die Sherpa begründeten ihre Bekanntheit hauptsächlich durch die Tatsache, dass sie seit dem Beginn der Erkundung und Besteigung der Himalaya-Gipfel die Expeditionen begleitet haben. Ohne die Sherpa würden die meisten Expeditionen vermutlich scheitern, Ihre Erfahrung und Ihr Wissen sind bei Expeditionen (vor allem für Touristen) unersetzlich.
Der Stammesname ist heute eine gängige Berufsbezeichnung. Es ist also nichts ungewöhnliches, dass ein Hochträger (transportieren Lasten vom Basislager zu den Hochlagern), auch „Sherpa“ genannt wird.
Auch sorgt ein „Sherpa“ bei den Trekkinggruppen als Koch oder Helfer für das Wohl der Teilnehmer.
So stammen also nicht alle „Sherpa“ aus dem gleichnamigen Volk. Die Tamang, Gurung, Magar, Bhotia und Rai haben teilweise ihren Platz eingenommen.
Viele Sherpa haben das Solukhumbu verlassen und betreiben in Kathmandu Trekkingagenturen und Reisebüros. Nichtsdestotrotz gehören die Täler rund um den Everest zu den am besten entwickelten Gebieten des ganzen Himalaya. Die Sherpa sind zwar Traditionalisten und gläubige Lamaisten, verschließen sich jedoch nicht den vielen Errungenschaften der Moderne.

Die Tibeter

Wegen eines Überfalls 1959 der chinesischen Armee auf den tibetischen Staat, wanderten sehr viele Tibeter nach Nepal aus.
Die meisten von ihnen sind heute im Kathmandu-Tal und in der Gegend von Pokhara sesshaft geworden.
Leider ist diese große und auch dramatische Flüchtlingsbewegung auch heute nicht zum Stillstand gekommen. Noch immer fliehen praktisch täglich Tibeterinnen und Tibeter nach Nepal. Aufgrund ihrer Anwesenheit haben sich auch diverse Zentren der tibetischen Kultur und des tibetischen Buddhismus (Lamaismus) von Tibet nach Kathmandu verschoben.

Die Bahun

Die Bahun (in Indien Brahmanen genannt) bilden die Priesterkaste. Die Priesterkaste ist die höchste Kastenstufe im Hinduismus. Doch nicht jeder Bahun ist ein Priester, jedoch muss jeder Priester aus der Kastengruppe der Bahun stammen.
Bekanntestes Merkmal der Bahun ist ihr hagerer Wuchs und die typisch indo-arischen Gesichtszüge.
Die Männer schmücken sich mit der heiligen Schnur (meist aus Baumwolle), welche sie sich um ihre Brust schnüren.
Die Bahun betreiben Reisanbau, ihr Lebensraum befindet sich eher im Tiefland, auf einer Höhe bis ca. 1500 m. Ebenso sind viele Bahun in der Politik beschäftigt oder arbeiten als Beamte im Staatsdienst.
Sie sind Meister in der Wahrung kastenspezifischer Interessen und in der Regel besser gebildet als der Durchschnitt ihrer Landsleute. Man findet das Volk der Bahun über ganz Nepal verteilt.
Die meisten Bahun sind orthodoxe Hindus. Sie essen kein Fleisch, trinken keinen Alkohol und befolgen nebenbei verschiedenste strenge Kastenregeln.
Der in der Stadt lebende Teil des Volkes, befolgt diese Regeln allerdings nicht mehr so streng, Grund hierfür ist unter anderem der Einfluss eher materialistischer Denkmuster. Dieses Volk lebt meist auf ansehnlichen Höfen. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe ihrer Reisfelder.

Chhetri

Im Anschluss an die Priesterkaste folgt die einstige Kriegerkaste der Chhetri (in Indien Kshatriya genannt). Die Kriegerkaste beinhaltet einige Untergruppen, so beispielsweise die Thakuri (Königskaste), der beispielsweise auch die heutige Königsfamilie entstammt.
Ebenso wie die Bahun, leben die Chhetri über das gesamte Land verteilt, sie bevorzugen jedoch eher die subtropischen Gefilde bis etwa 1500 Meter. Einzige Ausnahme ist Westnepal, dort befinden sich die Chhetri Siedlungen auf bis zu 3000 m Höhe.
Die meisten Chhetri bewirtschaften ihre Reisfelder, aber auch eine Anstellung im Staatsdienst ist nichts Ungewöhnliches. Als eines der wenigen Völker tragen die Chhetri, ebenso wie die Bahun Familiennamen.
Die meisten anderen Ethnien tragen den Namen des Volksstammes als Familienbezeichnung (z.B. „Gurung“, „Tamang“, „Sherpa“, „Rai“ etc.). Wie die Bahun bevorzugen die Chhetri den Typus der Streusiedlung.
Viele Chhetri und Bahun sind in den letzten Jahrzehnten aus den Hügeln in das Tiefland des Terai ausgewandert.

Die Handwerkskaste

Nach der Priester- und der Kriegerkaste folgt die Handwerkskaste. Beide Clans, die Chhetri sowie die Bahun sind auf diese deutlich rangniedere Kaste angewiesen. Grund hierfür sind diverse kastenspezifische Tabus. Deswegen befinden sie sich meist in unmittelbarer Nähe, jedoch mit Bedacht auf einen klar definierten Abstand zu den Dörfern und Siedlungen der hochkastigen Bahun und Chhetri.
Im Wesentlichen umfasst die Handwerkskaste folgende Stämme: Sunar (Goldschmiede), Damai (Schneider und Musikanten), Sarki (Schuhmacher und Gerber) und Kami (Eisenschmiede).
Daneben gibt es noch eine ganze Reihe kleinerer Handwerkskasten. Kennzeichnend für die meisten dieser Kastengruppen ist eine relativ dunkle Hautfarbe. Aufgrund der hinduistischen Kastenregeln müssen sich diese Völker ausschließlich in ihrem angestammten Beruf betätigen.
Die meisten Handwerker sind daneben aber Subsistenzbauern (selbstständiges landwirtschaftliches Konzept). Wegen der religiösen Hierarchie, befinden sich die genannten Handwerkskasten auf der untersten Sprosse der sozialen Leiter.
Ein Aufstieg über die Kastenstufen hinweg ist auch heute noch ein Ding der Unmöglichkeit, obwohl das Kastenwesen vor über 40 Jahren offiziell abgeschafft wurde. Jedoch wiegen über 4000 Jahre hinduistische Tradition äußerst schwer und können nicht von heute auf morgen getilgt werden.
Trotz sämtlicher Benachteiligungen und Ausgrenzungen hat die Kastenstruktur auch einen klaren Vorteil: Sie sichert den Handwerkern ihre Arbeit und ihren Lohn, da kein anderer Stamm ihre Tätigkeit ausführen darf.

Gemeinsamkeiten der Punjabi und Kaschmiri

Ständige politische Unsicherheiten im Punjab sowie in Kaschmir, führten über die Jahre zu einer starken Einwanderungswelle von Punjabi (Sikh) und Kaschmiri. Diese beiden Völker stammen ursprünglich aus dem Pokhara und dem Kathmandu Tal. In ihrer Heimat sind sie als äußerst tüchtige Geschäftsleute bekannt.
Indische Volksleute können heute, dank der freizügigen Bedingungen relativ problemlos nach Nepal auswandern.
Im Gegenzug leben in Indien und Bhutan über eine Million Nepali, jedoch bilden sie trotzdem noch immer eine starke Minderheit. Die ursprünglich als Gastarbeiter angestellten Nepali, werden jedoch seit ein paar Jahren wieder aus Bhutan ausgewiesen. Dies stellt nach wie vor ein großes Problem dar, da viele Nepali seit mehreren Generationen in Bhutan leben.
Die schönste, akzentfreieste und reinste Nepali Sprache wird übrigens in Darjeeling gesprochen, also außerhalb der Grenzen des Landes!