Das Kathmandu-Tal

Kathmandu-Tal auf der karte

Nach der Landung in Kathmandu bietet sich dem Nepal-Reisenden als erstes das Bild einer lauten, lebhaften und vollen Stadt. Wem das nach einer Weile zu viel ist, der kann dem Großstadttrubel entfliehen und das Kathmandu Valley besichtigen – traumhafte Landschaften, ursprüngliche Dörfer und zahlreiche Sehenswürdigkeiten haben dazu geführt, dass das Kathmandu-Tal seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Das Kathmandu-Tal erstreckt sich über gut 950 km² und vereint eine reiche Vegetation mit einer Vielzahl religiöser und kultureller Stätten. Dazu gehören zum Beispiel der Durbar Square in Kathmandu, die Stupa Swayambhunath etwas westlich der Stadt, die ehemaligen Königsstädte Patan und Bhaktapur und der Hindu-Tempel Changu Narayan. Die Fahrt zu den Sehenswürdigkeiten führt vorbei an weitläufigen Senf- und Reisterassen und einer grandiosen und kilometerweiten Aussicht.

Seit jeher ist das Kathmandu-Tal das Zentrum des politischen und kulturellen Leben Nepals. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Tal in drei rivalisierende Königreiche gespalten, bis es 1769 wieder vereint wurde. 1833 und 1934 erschütterten zwei starke Erdbeben das Tal massiv. Während einige Gebäude und Städte bis heute nicht wieder aufgebaut sind, wurde ein großer Teil jedoch kunstvoll wiederhergestellt.

Ethisch und kulturell beheimatet das Kathmandu-Tal eine Vielzahl an Menschen unterschiedlicher Herkunft, wobei die Newar den größten Teil der Bevölkerung darstellen. Die meisten Bewohner des Kathmandu Valleys sind Hindus, aber auch Buddhisten sind hier zu finden.

Eine Fahrt auf den engen Serpentinenstraßen durch die bergige Landschaft des Kathmandu Valley ist ein einmaliges Erlebnis und bleibt auf jeden Fall lange in Erinnerung.

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