Der Sagarmatha Nationalpark (UNESCO Weltnaturerbe)

Sagarmatha Nationalpark auf der Karte

Der Sagarmatha Nationalpark wurde am 19. Juli 1976 zum Nationalpark erklärt.

Es handelt sich um ein Gebiet mit beeindruckenden Bergen, Gletschern und tiefen Tälern. Dominiert wird das Gebiet vom Mount Everest, dem mit 8848 Metern höchsten Gipfel der Welt. Der Park beherbergt sehr seltene Tierrassen wie den Schneeleoparden und den kleinen Panda. Auch der Schakal, der Wolf, der Himalaya-Schwarzbär und der Marder sind hier beheimatet. Auch die seltenen tibetischen Wasserspitzmäuse, Murmeltiere, Wollhase, Ratte und Hausmaus finden hier ihren Lebensraum. In Sagarmatha sind zudem 152 Arten verschiedener Vögel zu finden. Sagarmatha ist in Nepal von hoher religiöser und kultureller Bedeutung und ist die Heimat der Sherpas, deren Lebensweise im Vergleich zu anderen Höhenbewohnern einzigartig ist. Es handelt sich dabei um ca. 2500 tibetische Buddhisten, die der Nyingmapa Sekte angehören. Der Nationalpark umfasst insgesamt sechs Vegetationshöhenstufen von Eichenwäldern bis hin zu Flechten und Moosen an den höheren Stellen. Oberhalb von 5000 m ist das Land sehr kahl und besteht lediglich aus Fels, Schnee und Eis. Neben dem Mount Everest gehören auch die beiden Achttausender Lhotse und Cho Oyu zum Gebiet des Nationalparks. Das gesamte Gebiet ist auf allen Seiten von hohen Bergketten umgeben. Insgesamt besteht der Sagarmatha Nationalpark aus einer Fläche von 1.148 km². Die beeindruckenden Gebirgsformationen, die dort beheimateten seltenen Tierarten und die Kulturstätten der einheimischen Höhenbewohner, der Sherpas, waren Grund für die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe. Der Sagarmatha Nationalpark wurde daher 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

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